Der Große Kornberg – schon oft von heimischen Höhen aus gesehen, aber lange nicht dort gewesen. Also nichts wie los. Die A93 bis Selb West, dort abfahren und weiter bis Spielberg. Von dem kleinen Ort aus fährt man noch bis zum Parkplatz an der ehemaligen Waldgaststätte Vorsuchhütte. Vom Parkplatz aus ist es nur ein knapper Kilometer bis zum Gipfel.
Im Juli 2016 hatten Triebeler Wanderfreunde einen neuen Wanderweg vorgestellt. Er beginnt an der Wehrkirche in Triebel, führt zu ehemaligen Ortschaften und endet nach 22 Kilometern in Wiedersberg. Es ist eine Streckenwanderung und keine Runde. Wir sind daher mit zwei Autos zu einer Testwanderung aufgebrochen. Da es durch Baustellen einige Straßensperrungen gab, waren wir halt zuerst in Triebel.
Wer bereits einschlägige Erfahrungen im Klettern hat und sicher im Toprope und Vorstieg am Felsen unterwegs ist, der möchte nicht selten weiter hinaus. So bieten wir seit einigen Jahren einen Fortgeschrittenenkurs für Kletterer an, in dem vor allem der Standplatzbau und mobile Absicherungen im Vordergrund stehen.
Da für Mittwoch, dem 13. Juli, dicke Regenwolken angesagt waren, wurde das wöchentliche Klettertraining kurzerhand auf Dienstag verschoben. Das Ziel in dieser Woche war der Schwarze Stein nahe Grünbach. Bei leicht kühlen Temperaturen und mitunter leichten Nieselregen wurden etliche Routen am Felsen bezwungen.
Im letzten Jahr war das Sektionsfest für die Organisatoren und Helfer eine herbe Enttäuschung. Die zeitintensive Vorbereitung hatte wenig Früchte getragen und so kamen nur wenige Gäste zur idyllisch gelegenen Vogtlandhütte. 2016 hatte ich mich bereit erklärt, die Organisation des Festes in die Hand zu nehmen. Alle Beteiligten waren sich dabei einig, dass es sich um den letzten Versuch handeln würde.
Das Mittwochsklettern fand diese Woche wieder im Steinicht statt. Die Schafswand und die Tunnelnadel wurden bei bestem Wetter und guter Laune unter die Finger und Kletterschuhe genommen. Besonders hat mich gefreut, unter den 13 Teilnehmern auch einige "seltene Gesichter" wieder einmal begrüßen zu können.
Auch heuer trafen sich die Kletterer unserer Sektion zur alljährlichen Sonnenwende. Ab Mittag wurde am Poppenstein bei Werda, abseits der Talsperre, geklettert. Die angekündigten Gewitter, die die schwüle Hitze vertreiben sollten, verschonten uns. So hingen die Seile und Kletterer in vielen Routen.
Am vergangenen Wochenende fand unser traditionelles Anhütten auf der Plauener Hütte statt. Acht Sektionsmitglieder machten sich auf den Weg ins Zillertal und unterstützten unsere Hüttenpächter bei der Inbetriebnahme der Hütte nach der Winterpause. Erfreulicherweise waren keine größeren Schäden an den Gebäuden festzustellen. Wir erledigten notwendige Wartungs- und Reinigungsarbeiten, das Herrichten der Terrasse und allgemeine Aufräumarbeiten.
Zu unserem diesjährigen Klettersteigkurs in Erlabrunn konnten wir acht Teilnehmer begrüßen. Das Wetter zeigte sich nicht von seiner besten Seite und der Nieselregen ließ auch hinter dem Auersberg nicht nach. Das tat der guten Stimmung der Teilnehmer jedoch keinen Abbruch. Beim Anlegen der Ausrüstung konnten wir schon viel über verschiedene Gurtsysteme, normgerechte Klettersteigsets und Sturzkräfte erklären.
Für das erste Wochenende im Juni wurde von unserer Sektion - genauer von Thomas, Uli und Eva - eine Paddeltour angeboten. Da es uns immer noch an Erfahrungen in dieser Sportart fehlt, konnte ich meinen Mann mehr oder weniger überzeugen, uns für dieses Event anzumelden. Für mich stand fest: entweder wir verstehen uns nach diesem Wochenende nicht mehr oder für immer sehr gut, da ja zwei in einem Boot nur als Team erfolgreich sein können.